Reichenberger Kiez

Marchingband-Kollektiv

Liebe Musikfreunde,

Wir gründen ein Marchingband-Kollektiv in Kooperation mit stadtvernetzt, um an dem anhaltenden Protest und den Blockadeaktionen gegen die Zwangsräumungen von Leuten aus ihren Wohnungen teilzunehmen. Bisher haben große Aktionen manchen Familien dabei geholfen, doch in ihrem Zuhause bleiben zu können.
Am 15.07 um 15 Uhr gibt es eine Probe für die Marchingband in der Hasenheide. Wir treffen uns am Eingang in der Hasenheide nahe Hermannplatz/Neue Welt, Eingang rechts neben dem Hindutempel. Am 22.07. gibt es um 12.00 Uhr die erste Aktion der Marching Band – diesmal geht es um eine Gerichtsverhandlung, die um 12.45 vor dem Sozialgericht in der Invalidenstraße beginnt.

Bei diesem Gerichtstermin geht es um eine drohende Räumung in Reinickendorf.
Es gibt zu diesem Fall ein kurzes Video von Anfang April (6 Minuten).
Die aggressiven Taktiken skrupelloser Spekulanten, zusammen mit der selbstgefälligen Berliner Regierung, gefährden die Existenz von vielen Familien mit niedrigem Einkommen (wie vielen professionellen Musikerfamilien auch!) und erlauben der Stadt sich langsam in eine unternehmerische geschlossene Hülle zu verwandeln. Es gibt in Berlin zur Zeit etwa 5000 Zwangsräumungen pro Jahr.
In Erwiderung darauf rufen wir MusikerInnen, TänzerInnen und andere Interessierte mit unterschiedlichem Hintergrund, Orientierung und Spielniveau auf, sich zu vereinigen und der Koalition der Gesellschaftsgruppen zu helfen, die sich so mutig den kriminellen Aktionen von Investoren und politischen Machthabern widersetzen. Wir wollen ein zusätzliches Bollwerk, musikalisch und schallerregend gegen die Unterdrückung ins Leben rufen – eine Marchingband, Blaskapelle oder ähnliches: ein mobiles Ensemble von Instrumenten, um Musik zu machen und Spaß zu haben, während wir die Protestierenden unterstützen und mithelfen, die ZWANGSRÄUMUNGEN ZU STOPPEN!
Bitte meldet Euch…  Wenn Ihr andere Musiker kennt, die sich dafür interessieren, dann bitte die Nachricht weitergeben!  Jetzt ist höchste Zeit !
Danke,
Mit vielen Grüßen,
Jörg Nowak

http://www.neuemusikschuleberlin.com/

 

Projektehaus / ehemalige Gerhart-Hauptmann-Schule

Liebe Projektehaus Interessierte,

Wie geht es weiter mit dem Projektehaus in der besetzten Schule an der Reichenberger Straße / Ohlauer Straße?

Darüber zerbrechen sich schon seit Monaten einige Initiativen, Gruppen und Vereine im Rahmen des Netzwerktreffens den Kopf. Es gibt viel zu berichten und noch mehr zu tun.

Alle Interessierten können sich über reiche-praktikum@nachbarschaftshaus.de über die kommenden Tagungstermine der Netzwerkgruppe “Projektehaus” informieren.

Vorbereitungstreffen Reichenberger Kiezfest: 18. Juli, 18 Uhr

Vorbereitungstreffen Reichenberger Kiezfest.

das nächste Treffen zur Planung des Kiezfestes am 31.8. findet statt am 18.07. um 18 Uhr in der Reichenberger Straße 114, im 3. Hinterhof.

Verkehrsberuhigung

Liebe Anwohner_innen,

im vergangenen Jahr gab es von der Stadtteilarbeit initiierte Verkehrszählungen an der Reichenberger und an der Wiener Straße. Nun haben wir die Ergebnisse vorliegen und sind dabei sie auszuwerten. Es ist jetzt schon ersichtlich, dass gerade auf der Wiener Straße ein sehr großer Teil der Autofahrer_innen mit überhöhter Geschwindigkeit fährt. Es ist noch offen, welche Maßnahmen ergriffen werden, beziehungsweise wie damit umgegangen werden wird.

Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben oder sich für Verkehrsberuhigung einsetzen möchten, melden Sie sich einfach bei uns:

Tel.: 61 62 72 83
Mail: gekko-reichenberger@nachbarschaftshaus.de
Mail: reiche-praktikum@nachbarschaftshaus.de

Sperrgutmarkt am Spreewaldplatz

Am 1. Juni gab es bei besserem Wetter als erhofft wieder einen Sperrgutmarkt. Bei leckerem Kuchen und Quiche konnten alle die wollten brauchbaren Hausrat abgeben und wer wollte konnte sich mitnehmen, was sie oder er mitnehmen wollte. Es hat sich gezeigt, dass es viele Anwohner freut, Sachen, die sie schon länger loswerden wollten, nicht einfach wegschmeißen zu müssen – und auf der anderen Seite, dass sich viele freuen, sich mitnehmen zu können, was sie möchten ohne dass jemand Geld dafür verlangt. Und natürlich war es auch wieder eine schöne Gelegenheit, um mit Menschen aus dem Kiez ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf den nächsten Sperrgutmarkt – vermutlich im nächsten Jahr.

 

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