Reichenberger Kiez

Cafegespräch zu Verdrängung und Rassismus

Cafegespräch zu Verdrängung und Rassismus, 28.5., 19 Uhr,
im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21

Bereits 1973 titelte der Spiegel “Die Türken kommen – rette sich wer kann” und sprach von einer Invasion in die Städte wie Berlin, München oder Frankfurt. Soziologen prophezeiten den Städteverfall, Kriminalität und soziale Verelendung. Es folgte 1975 der Zuzugsstopp in die Bezirke Kreuzberg, Wedding und Tiergarten. Und erst in den 80er Jahren öffnete sich der Soziale Wohnungsbau für MigrantInnen.

Heute ist häufig davon die Rede, dass die Verdrängung von ärmeren Mieterinnen und Mietern aus der Innenstadt besonders Menschen mit Migrationshintergrund betrifft. Sie werden aus den gewachsenen Strukturen herausgerissen, müssen Freunde und Familie verlassen. Damals hieß es “Die Türken kommen — rette sich wer kann” , heute ist “Klein-Istanbul” mit seiner kulturellen Diversität und den alternativen Lebensentwürfen zum Imagefaktor für das sogenannte “interkulturelle” Berlin geworden. Diejenigen, die um den Erhalt dieser Nachbarschaft damals mitgekämpft haben und auch heute wieder kämpfen, müssen sie oft verlassen, weil sie nicht genug verdienen, um eine höhere Miete zahlen zu können oder weil sie sich gegen höhere Mieten wehren. Wir haben für das Cafegespräch einige Menschen eingeladen, die sich gegen die Verdrängung aus ihrem Wohmumfeld gewehrt haben und die aus ihrer Sicht Erfahrungen mit Rassismus schildern.

Aufruf zum 5. Reichenberger Kiezfest

Aufruf zum 5. Reichenberger Kiezfest am 31.8.2013

Dieses Jahr findet unser Kiezfest zum fünften Mal statt. Das Thema der Entwicklung der Mieten und der Wohnverhältnisse war bereits auf dem ersten Kiezfest sehr präsent und ist weiterhin für viele Menschen hier ein Thema. In den letzten 12 Monaten hat sich aber auch viel Neues ereignet:

  • Im Oktober 2012 wurde zum ersten Mal seit langer Zeit eine Zwangsräumung durch Nachbarn in der Lausitzer Straße verhindert. Bei einem zweiten Räumungstermin im Februar 2013 konnte die Räumung dieser Familie nicht verhindert werden, aber es fanden sich mehr als 800 Menschen zum Protest gegen die Räumung ein. Das bei diesen Protesten entstandene Bündnis Zwangsräumungen verhindern ist zu einem Anlaufpunkt vieler Betroffener geworden: Am 25. April steht in der Reichenberger Straße erneut eine Räumung an.
  • Im Dezember 2012 wurde die leerstehenden Gebäude an der Ecke Ohlauer Straße / Reichenberger Straße von Flüchtlingen und einem Sozialen Zentrum besetzt. Dies hat die Debatte um die zukünftige Nutzung des Gebäudes angefacht. Das vom Bezirk geführte Verfahren zur Bürgerbeteiligung beansprucht, die Interessen der Bevölkerung im Stadtteil berücksichtigen.

Beide Konflikte drehen sich zentral um die Nutzung des Raums im Stadtteil. Es bleibt weiterhin so, dass viele Mieterinnen und Mieter wegziehen müssen und dass neue Bewohnerinnen und Bewohner in den Stadtteil kommen, die höhere Mieten zahlen können. Zugleich entstehen laufend weitere Cafes und Kneipen, die den Stadtteil beleben, aber auch dessen Charakter verändern. Die Frage, die aufgeworfen wird, ist: Welche Räume wollen wir, welche Räume fehlen uns und wer kann über Wohnraum, aber auch die Art und Weise von öffentlichen und halböffentlichen Treffpunkte bestimmen?

 

Cafe Reiche, Nachbarschaftsversammlung

Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e.V.

GEKKO Stadtteilarbeit Reichenberger Kiez, Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.

Regenbogenfabrik

Familienfest im Görlitzer Park 2011

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Das Kinder- und Familienfest 2011 im Görlitzer Park startete am Samstag, den 28. Mai 2011 von 14-19 Uhr in die dritte Runde. Diesmal fand es im Rahmen des Weltspieltages statt und wollte dabei Familien, Jugendlichen, Kindern, Nachbarn und allen die Spaß am Spielen im Freien haben ein buntes und vielfältiges Programm sowie Gelegenheit zur Begegnung bieten.

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Familienfest im Görlitzer Park 2013

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5. Familienfest im Görlitzer Park 2013

Das Kinder- und Familienfest im Görlitzer Park fand am Samstag, 4.Mai, bei bestem Wetter statt. Unter dem Motto “Das sind uns die Kinder wert”, kamen viele Familien, Kinder und Eltern zusammen und haben gemeinsam ein buntes Fest gefeiert. Verschiedene Einrichtungen präsentierten sich und boten Spiele an, die von den Kindern begeistert genutzt wurden. Für jedes gespielte Spiel gab es einen Stempel in den “Parcourpass” und für einen voll gestempelten Pass dann noch eine Überraschung. Auf der Bühne gab es ein musikalisches Programm, zu dem auf der Wiese viel gespielt und getobt wurde. Dazu gab es leckeres Essen an verschiedenen Ständen.

Es war ein schönes Fest und wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Reichenberger Kiezfest 2012

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Das Reichenberger Kiezfest fand am Samstag, den 01. September 2012 mittlerweile zum vierten Mal statt. Wieder waren Initiative und Vereine aus dem Stadtteil präsent. Auf den Bühnen spielten unter anderem die Kinderbands von Kaspermucke, die Band Dolu, die Folkband Tralalka sowie der Musiker Bengi Agiri.

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